Dritte Mann Museum Wien

Dritte Mann Museum

Das Museum für Filminteressierte

Das Dritte Mann Museum ist ein privates Museum für Filmbegeisterte, das gilt insbesondere für den Film „Der dritte Mann“, sowie für die Nachkriegszeit in Wien.

Das Museum wird mit sehr viel Liebe und Engagement von Karin Höfler und Gerhard Strassgschwandtner finanziert, gestaltet und betrieben.

Hr. Strassgschwandtner`s umfangreiche Sammlung von Originalexponaten um den 1948 in Wien gedrehten Filmklassiker „Der dritte Mann“ wurde 2005 als privates Museum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und ermöglicht eine neue, unkonventionelle Annäherung an die Wiener Nachkriegsgeschichte. Das ausgestellte Material ist ein wichtiger Beitrag zur Wiener Zeitgeschichte und Werdegang dieser Stadt.

Das Dritte Mann Museum repräsentiert einen Teil der Wiener Identität und Geschichte, indem es den im Ausland am meisten mit Wien assoziierten Film „Der dritte Mann“ und das damit verbundene Wien-Bild reflektiert.

Film-Kurzgeschichte Dritter Mann

Das zerbombte und in vier Besatzungszonen aufgeteilte Wien in der Nachkriegszeit. Autor Holly Martins wird von seinem Freund Harry Lime nach Wien eingeladen. Als er ankommt, stellt er fest, dass Lime bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen sei. Bei seinen Recherchen fällt ihm auf, dass fast alle am beim Unfall umgekommene, Bekannte von Lime waren. Ein Anrainer berichtet von einem „dritten Mann“, der der Polizei nicht bekannt ist, der Anrainer wird daraufhin ermordet.
Bei seinen Nachforschungen trifft Martins die Lebensgefährtin Anna Schmidt von Limes, verliebt sich in sie, doch Anna kann Harry Lime nicht vergessen. Sie ist gebürtige Tschechin, lebt mit gefälschten Pass in Wien lebt und wird von der Polizei gesucht. Als Martins in der Nacht verfolgt wird, stellt er fest, dass sein Verfolger der tot geglaubte Freund Harry Lime ist. Der britische Major Calloway weiht ihn daraufhin, in die Harry Lime zur Last gelegten Verbrechen, ein: Handel mit gestohlenem Penicillin, das gestreckt und unbrauchbar gemacht wurde, und bei Kindern zu Missbildungen führt. Ein Besuch in einer Kinderklinik überzeugt Martins davon, dass er nun der Polizei helfen muss.
Als Lockvogel der Polizei trifft Martins Harry Lime, der sich in der russisch besetzten Zone Wiens aufhält, in einem Kaffeehaus im westlichen Sektor. Anschließend kommt es zu einer wilden Verfolgungsjagd durch das verzweigte Kanalsystem Wiens, bei der Lime angeschossen und nach der Gefangennahme von Holly Martins erschossen wird.

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Die Highlights des Films, die ihn bis heute unvergesslich machen, sind die fantastischen Kameraperspektiven, das von Anton Karas auf der Zither gespielte Harry-Lime-Thema und die Verfolgungsjagd durch die Wiener Kanalisation.

Der erste Teil der Ausstellung zeigt den internationalen Erfolg des Films „Der dritte Mann“. Die verwendeten Drehbücher (u.a. das original Drehbuch von Trevor Howard), dieFilmzither von Anton Karas, auf der er in London die Filmmusik komponierte. Ton- und Filmaufnahmen in Hülle und Fülle: 60 Schellacks, Vinyl, CD, DVD, VHS, Laserdisc und Film. Über 400 Coverversionen des „Harry Lime Thema“ von Glenn Miller Orchestra bis Beatles, die Originalkappe des „Kleinen Hansel“, eine Ecke ist der „Dritte Mann Boom“ in Japan gewidmet, und jede Menge Poster und Fotos.

Der zweite Teil beherbergt den historischen Kinoprojektor Ernemann VIIb (Bj. 1936) der Firma Zeiss, er wiegt 270 kg! Mit solchen Projektoren wurde 1950 in Wien erstmals „Der dritte Mann“ vorgeführt. Hier wird mit dem historischen Kinoprojektor eine Filmsequenz der sehr bekannten Verfolgungsjagd gezeigt, sie macht große Lust sofort den kompletten Film zu sehen. Mit etwas Glück kann er im Burgkino in englischer Originalfassung gesehen werden.
Weiters sind Wecker und Nippes aus den 50er Jahren mit dem Thema „Der dritter Mann“ zu sehen, man sieht also Merchandising war schon damals ein Thema:-)

Das Museum für Interessierte der Wiener Zeitgeschichte

Im dritten Teil befinden sich mehr als 1.000 Originaldokumente ab 1918 bis zur Wiener Nachkriegszeit, Besucher können sich anhand von Briefen, Dokumenten, Zeitungen, Fotos, Plakaten, Interviews mit Zeitzeugen usw. ein Bild dieser bewegten Zeit machen. Dieser dritte Teil ist für Schulklassen und Zeitgeschichte Interessierte sehr zu empfehlen. Hier befindet sich auch ein nachgebauter Luftschutzkeller, der das Ambiente sehr gut unterstreicht.

Mehr Dritte Mann Museum Fotos

Das Dritte Mann Museum beeindruckt mit einem modernen Design das sich durch insgesamt 13 Ausstellungsräume bis hin zum Internet-Auftritt zieht. Die Ausstellung ist in klare Themen untergliedert, Installationen auf Monitoren (selbst gefilmte Interviews etc.) lockern die Präsentation der Großteils zweidimensionalen Exponate auf.

Was dieses interessante Museum so besonders hervorhebt, ist die persönliche „Betreuung“und der Enthusiasmus der zwei MuseumbetreiberIn.

Es gibt einen regulären Öffnungstag am Samstag Nachmittag. Einmal die Woche zusätzlich an einem Wochentag eine Führung auf Englisch für Einzelbesucher.
Alle Termine sind auf der Website ersichtlich.

Adresse

Preßgasse 25, 1040 Wien

Wiener Linien: U4 bis Kettenbrückengasse oder 59A bis Preßgasse

Öffi-App

Öffnungszeiten und Kontakt
Jeden Samstag 14.00 – 18.00 Uhr
+43-1-5864872

Weblinks
www.3mpc.net
www.drittemannmuseum.com
www.facebook.com/ThirdManMuseum

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  1. Lisa
    Lisa says:

    Liebe Sonja,
    hat Dich mein Beitrag animiert das „Dritte Mann Museum“ zu besuchen? Wenn ja, freut mich das sehr!
    Deine Website und Deine Tätigkeit finde ich sehr interessant, es ist sehr schön mit Tieren zu arbeiten.
    Lg. Elisabeth

    Antworten
  2. Sonja
    Sonja says:

    Das Museum wird sehr gut beschrieben und die Fotos machen Lust das Dritte Mann Museum zu besuchen, was letzten Samstag auch geschah:-)

    Antworten

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